Wenn das Snowboard auf der frisch präparierten Piste dahingleitet, der Wind ins Gesicht bläßt, durch die Haare weht und die Sonne den Schnee zum glitzern bringt, dann kann man einfach nur alles um sich herum vergessen. Wohl jeder Snowboardfahrer kennt dieses GefühL: Adrenalin wird freigesetzt und man ist sich sicher: Nichts kann einen stoppen. Absoluter Freiheit; die Steilsten abfahrten und gefährlichsten Tricks können nicht mehr abschrecken.
An eventuelle Stürze denkt in diesem Moment wohl kein Fahrer mehr, doch umso wichtiger ist es, dass man sich schon bevor es auf die Piste geht, Gedanken um seine eigene Sicherheit macht. Denn trotz aller Erfahrung und allen Könnens ist niemand vor Unfällern gewappnet. Denn schließlich befindet man sich selten alleine auf der Piste -Fahranfänger, deren Verhalten nur schwer einschätzbar ist stellen genauso eine potentielle Gefahr da, wie unerwartete Vereisungen und wechslende Wetterbedingungen. Bei vielen gilt es leider heute immernoch als uncool einen Helm zu tragen - schließlich werden die Haare durcheineandergebracht und das Gefühl der absoluten Freiheit wird eingeschränkt. Und nicht zuletzt würde das Tragen eines Helmes ja auch bedeuten, dass die eigene Fahrkunst nicht gut genug ist um vor Unfällen zu schützen.
Doch Jeder, der ehrlich zu sich selber ist, wird feststellen dass ein Helm beim Snowboardfahren einen unverzichtbaren Schutz darstellt. Während Knochebrüche an Armen und Beinen meist schnell wieder verheilen, sind Schädigungen am Gehirn, wie sie bei Unfällen leider nicht selten vorkommen, nicht nur lebensbedrohlich, sondern oft langfristig und unwiederrufbar.
Da stellt sich die Frage was wichtiger ist: Das fragliche Coolsein auf der Piste, oder die Möglichkeit ein Leben lang gerade dieses zu beweisen.
Erfreulich ist, dass sich der Trend zum Helm hat in den letzten Jahren deutlich verbessert, wie man beobachten kann!
Einen immer beliebtereren Trend stellen auch die in den letzten Jahren in Mode gekommenen Audi-Helme dar, wo man bequem seinen iPod anschließen kann und über integrierte Lautsprecher mit dem Lieblingssound schon mal zu wagemutigeren Aktionen gepusht wird. Das ist aber auch nicht ganz ungefährlich – das sollte man am Besten nur machen, wenn man in wenig befahrenen Gelände unterwegs ist bzw. auf der Piste nicht zu viel los ist. Schnell kommt ein "depperter Skifahrer" von hinten oder von der Seite und wird nicht gehört. Hier kann es schnell zum Crash kommen! Mehr akkustischen Überlick behält man, wenn man den Sound nicht zu laut aufdreht.
